Ausblick

Mein Ziel, eine funktionierende Anwendung zu schaffen, habe ich nur teilweise erreicht. Perspektivisch würde ich gern einige Details überarbeiten bzw. ergänzen, um das Mythoskopier-Vergnügen zu optimieren. Fachkräftige Unterstützung ist dabei willkommen.

Wiki-Funktionalität

Momentan kann jeder MYTHOSKOP-Besucher ohne Registrierung Einträge ins Rezeptions-Wiki tätigen. Ist der Eintrag einmal abgeschickt, so kann er nicht mehr verändert werden – weder von anderen Besuchern, noch vom Autor selbst (Ausnahme: Administrator).

Um eine seriöse Sammlung entstehen zu lassen, möchte ich das Wiki zu einer Diskussions-Plattform erweitern, die sowohl die Bearbeitung als auch die Kommentierung und Rückverfolgung von Veränderungen ermöglicht. Dazu wird ein System zur Regelung der Zugangsrechte benötigt. Nutzer, die einen erweiterten Zugang mit Optionen zu Bearbeitung und Kommentierung wünschen, können sich registrieren und mit Benutzer-Namen und Kennwort einloggen. Eine Abstufung der Redaktions-Rechte ist denkbar; damit könnten auch die Inhalte der Basisinformation in die Hände fachkundiger Redakteure übergehen.

Die einfachen, nicht bearbeitbaren Einträge sollen dennoch weiterhin ohne Registrierung möglich sein, um potentielle Redakteure mit dem Prinzip bekannt zu machen und die Lust am Mitmachen zu wecken.

Erweiterung der Eingabemöglichkeiten

Im Rezeptions-Wiki soll die Eingabe von Bilddateien möglich werden, die vor allem für das Genre Bildende Kunst nicht verzichtbar sind. Ähnlich wie die Karte des Mittelmeerraumes wird die eingefügte Abbildung rechts unten als Vorschaubild angezeigt und durch Mausklick vergrößert. Dazu wird eine Erweiterung der Datenbank und langfristig reichlich Speicherplatz notwendig sein.

Außerdem fehlt im Wiki-Zeitstrahl bisher die Möglichkeit, Einträge vorzunehmen, die nicht mit einer Jahreszahl assoziiert werden – für einige Rezeptionsbeispiele, z.B. Redewendungen, wäre das jedoch sinnvoll.

Erstrebenswert sind Querverweise innerhalb der Basisinfo-Texte, durch die es möglich wird, ohne den Umweg über den Stammbaum das Datenblatt einer anderen Person aufzurufen.

Prinzipiell ist denkbar, weitere inhaltliche Kategorien einzuführen. Zum Beispiel ist neben der Systematisierung nach Personen auch die Zuordnung nach Handlungssträngen sinnvoll, da viele Rezeptionsbeispiele jeweils für mehrere Personen relevant sind. Dazu könnten entweder deutsche Übersetzungen der frühen Quellen (Homer, Hesiod, Apollodor usw.) oder Nacherzählungen als Volltext eingepflegt werden. Eine Indizierung der Personen-Namen, die Visualisierung der Häufigkeiten nach dem Tag-Cloud-Prinzip, die wechselseitige Verknüpfung der Informationen zu Personen, Gruppen, Handlungssträngen usw. sind reizvolle, aber etwas ferner liegende Möglichkeiten.

Optimierung der Navigationswerkzeuge

Die Vergrößerung und das Verschieben des Stammbaums sind notwendige Funktionen, um auch in den dichter besetzten Bereichen des Stammbaums Details ablesen zu können. Vor allem im unteren mittleren Teil überlappen sch die Personen-Namen bis zur Unleserlichkeit. Um dieses Problem zu lösen, muss bei gleichbleibender Symbol- und Schriftgröße das grafische Gerüst des Stammbaums skaliert werden. Dabei vergrößert sich der Abstand der Knoten und die Namen haben genügend Platz.

Momentan ist eine Variante angelegt, die mit jedem Mausklick auf die jeweiligen Schaltflächen den Stammbaum schrittweise vergrößert bzw. verschiebt. Die bei jedem Klick ausgelöste Neuberechnung der Positionen aller Objekte (Knoten, Verbindungslinien, Namen) ist ein enormer Rechenaufwand und lässt nur eine ruckelnde und zunehmend unkontrollierbare Handhabung zu. Perspektivisch könnte folgendes Konzept dieses Problem beheben: der Nutzer wählt mit den entsprechenden Navigationswerkzeugen die gewünschte Zoom-Stufe bzw. Position aus. Diese Anfrage wird durch die einmalige Berechnung der gewünschten Zielsituation beherrschbar.

Ein ähnliches Anzeige-Problem besteht im Zeitstrahl: Liegen mehrere Einträge in einem Genre zeitlich nah beieinander, überdecken sich die Symbole und sind nicht mehr unterscheidbar. An dieser Stelle kann eine Lupen-Funktion den entsprechenden Abschnitt des Zeitstrahls um einen fixierten Faktor vergrößern

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